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Auf den Spuren der Geschichte – Den Israel-Palästina-Konflikt erforschen als Deutsche

Oktober 26 - November 9
13 tage - 12 nächte
Nur $1990*

Highlights
  • Lernen
  • Fahren
  • Erleben
Organisationen
  • Shoreshim
  • Forum of Bereaved Families 
  • Co-existence Forums

Als Gruppe deutsch-sprachiger Menschen reisen wir zusammen und gewinnen Insider- Einblicke in den Israel-Palästina-Konflikt. Die gewonnenen Einblicke diskutieren wir zusammen in der Gruppe und reflektieren dabei unseren eigenen Blickwinkel.
In den Medien hören und lesen wir unglaublich viel über den Konflikt, der gerade in Deutschland so stark polarisiert wie wenig andere Konfliktherde dieser Welt. Warum triggert gerade dieser Konflikt eigentlich so sehr? Was sind seine Hintergründe?
In einer gesunden Mischung aus Begegnungen, Workshops und Ausflügen setzen wir uns in der Gruppe mit dem Thema auseinander und schaffen es so, unseren eigenen Standpunkt zu finden und gleichzeitig unsere eigene Involviertheit zu reflektieren und anzunehmen.


1. Tag: Bei einem ausführlichen Brunch lernen wir uns erst einmal gegenseitig kennen und bekommen ein erstes Gefühl für die Gruppe, mit der wir die nächste Woche verbringen werden.Am Nachmittag werden wir eine politisch-historische Stadtführung durch Jerusalem machen, um den Konflikt vor dem Hintergrund der geographischen, politischen und sozialen Gegebenheiten vor Ort zu verstehen.





2. Tag: Um Geschichte Israels/ Palästinas zu verstehen ist es elementar in der Geschichte rückwärts zu gehen. So treffen wir uns am Vormittag mit einem Überlebenden der Shoah, der uns seine Lebensgeschichte erzählen wird. Am Nachmittag werden wir Gesprächspartner der sog. „Zweiten Generation“ einladen, deren Eltern den Holocaust überlebt haben. Wie prägt dieses Trauma die Generation der Kinder? Wie ist es im Schatten des Holocaust aufzuwachsen? Wie beeinflusst diese Erfahrung die israelische Gesellschaft als Kollektiv? Es wird dabei um die Fragen nach dem Zusammenhang zwischen individueller und kollektiver Geschichte und Identität gehen. Abends werden wir uns in einem Workshop mit der unterschiedlichen Erinnerungskultur in Deutschland und in Israel beschäftigen.



3. Tag: Vormittags werden wir ein Palästinensisches und ein Israelisches Mitglied des „Forums of bereaved families“ treffen. Diese beeindruckende Organisation vereinigt Menschen beider Nationen die durch Krieg oder Terror geliebte Menschen verloren haben und über den unbegreiflichen Schmerz zueinander finden um sich gemeinsam für den Frieden stark zu machen.Nachmittags werden wir die Mitbegründerin von „Shorashim“ treffen, einem Zusammenschluss von Israelis, die in Siedlungen leben und sich für die Kooexistenz mit ihren Palästinensischen Nachbarn einsetzen. 



4. Tag: Wir werden einen Tagesausflug nach Hebron unternehmen und uns die komplexe Realität von Besatzung, Siedlungsbau und Checkpoint mit eigenen Augen anschauen. Hebron ist die einzige palästinensische Stadt in deren Altstadt jüdische Siedler-Häuser stehen. Der einst lebendige Markt von Hebron gleicht nun einer Geisterstadt. Wir werden viel über die politischen Hintergründe und Geschichte erfahren und sowohl mit Palästinensern vor Ort als auch mit ehemaligen israelischen Soldaten, die sich gegen die Besatzung aussprechen, ins Gespräch kommen. 



5. Tag: Wir werden Jerusalem verlassen und in die Negev-Wüste fahren um mehr über die Situation der Beduinen vor Ort zu erfahren. Freunde des „Co-existance Forums“, werden uns mehr über die politische Lage beduinischer Dörfer im Negev erzählen. Es gibt dort sog. „nicht-anerkannte Dörfer“, die keinen Zugang zu Infrastruktur haben. In solch einem Dorf werden wir die Gastfreundschaft von Challil genießen, der uns seine Lebensgeschichte als Beduine mit „jüdischen Eltern“ erzählen wird, uns mit einem wunderbaren Abendessen versorgen wird und in seinem Zelt/Gästezimmer beherbergen wird.



Abends werden wir uns in einem Workshop den popkulturellem Umgang mit Geschichte anschauen. Wie wird in Liedern (von HipHop bis zu Rock-Balladen) und Graphic Novels Bezug genommen auf die Vergangenheit? Wie werden geschichtliche Ereignisse dargestellt? Was wird als „Lehre“ vermittelt?

6. Tag: Auf dem Rückweg in den Norden werden wir einen Abstecher an das Tote Meer machen, um uns auf dessen salziger Oberfläche treiben zu lassen, eine unbeschreibliche, einmalige Erfahrung.

Im Anschluss fahren wir weiter nach Haifa, wo wir uns auf die Spuren der Jeckes begeben werden. Als Jecke werde die Juden bezeichnet, die aus Deutschland nach Israel eingewandert sein. Sie haben maßgeblich zum kulturellen Leben (etwa auch dem Aufbau der Universitäten) wie zum politisch und institutionellen Aufbau des entstehenden Staates Israel beigetragen. Abend stürzen wir uns in das Nachtleben in Haifa.


 

7. Tag: Haifa gilt als DIE Stadt jüdisch-arabischer Koexistenz in Israel. Wie sieht das Zusammenleben im Alltag aus? Welche Herausforderungen gibt es? Wie und wo kann Haifa als Vorbild für jüdisch-arabisches Zusammenleben fungieren? Auf den Spuren dieser Fragen werden wir die Stadt und ihre Bewohner kennenlernen.

Im Abschluss-Workshop „Von Schuld zu Verantwortung- mit deutscher Geschichte im Gepäck in Israel“ werden wir die Woche gemeinsam evaluieren, neue Standpunkt beziehen und unsere eigenen Involviertheit reflektieren.

Zum großen Finale wird gemeinsam gefeiert und mit einem letzten Shabbat-Mahl Abschied voneinander genommen.






Generelle Information: 

Jeden Abend machen wir zum Tagesabschluss einen Sharing-Circle, in dem die Erlebnisse des Tages reflektiert werden könne, in dem Raum für offene Fragen, aber auch für den Austausch von Emotionen und Reaktionen ist. 
Das Abendessen werden wir teilweise zusammen kochen, gemeinsam ausgehen oder auch je nach Wunsch „frei“ gestalten.